Home
Der Vorstand
Vereinssatzung
Schießanlage
Kontakt
Ergebnisse 2013 2014
Ergebnisse 16/17
Fotos
interne Termine
Ausschreibungen
Gästebuch
Interessante Links
Impressum
Sitemap





Satzung

des Polizeisportvereins Zossen e.V.

         § 1

Name und Sitz

 

  1. Der Sportverein trägt den Namen „Polizeisportverein Zossen e.V.„ und hat seinen Sitz in Blankenfelde, Triftstraße, im Landkreis Teltow—Fläming.
    Er tritt die Rechtsnachfolge der am 01.04.1962 gegründeten SG Dynamo Zossen an.
  2. Der Sportverein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung.
  3. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports.
    Der Satzungszweck wird verwirklicht, insbesondere durch Errichtung von Sportanlagen und der Förderung sportlicher Übungen und Leistungen.

 

           § 2

Grundsätze

Der Zusammenschluss und die Tätigkeit der Mitglieder sind nicht auf Erwerbsmäßigkeit gerichtet.

  1. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftlche Zwecke.
  2. Die Grundorganisation trägt gemeinnützigen Charakter.

 

          § 3

Rechtsgrundlagen

Der Verein ist eine rechtsfähige eingetragene Vereinigung und wird im Rechtsverkehr  durch seinen Vorsitzenden bzw. eine oder mehrere von ihm beauftragte Person vertreten.

  1. Er ist Mitglied des Landessportbundes Brandenburg und erkennt die Satzung des Landessportbundes an.
  2. Der Verein regelt die Arbeit durch Ordnungen und Entscheidungen seiner Organe.


Grundlagen hierfür sind:

  1. die Satzung
  2. die Geschäftsordnung
  3. die Finanzordnung u.a. Ordnungen

 

        § 4

Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus:


1. Erwachsenen Mitgliedern

  1. ordentlichen Mitgliedern, die sich im Verein sportlich betätigen und das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  2. passiven Mitgliedern, die sich im Verein nicht sportlich betätigen und das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  3. fördernden Mitgliedern.
  4. Ehrenmitgliedern.

2. Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

Dem Verein kann jede natürliche Person gemäl3 § 2 der Satzung als Mitglied angehören.

3. Die Mitgliedschaft ist schriftlich, unter Anerkennung der Satzung, zu beantragen.
Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Im Fall einer Ablehnung kann eine Beschwerde an die Mitgliederversammlung durch den Antragsteller gerichtet werden. Diese entscheidet endgültig über den Antrag.

Bei Aufnahmeanträgen Minderjähriger, bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres, ist die schriftliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.

4. Die Mitgliedschaft erlischt durch:

  1.  Austritt
  2.  Ausschluß
  3. Tod

5. Der Austritt muß dem Vorstand gegenüber formlos schriftlich erklärt werden.

6  Ein Mitglied kann vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:   

  1.  wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,
  2. wegen Zahlungsrückständen mit Beiträgen von mehr als drei Monaten und unbegründet
  3. wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhalten
  4. wegen unehrenhafter Handlungen

In den Fällen (a, c, und d) ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied die Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen. Es ist zu der Verhandlung des Vorstandes über den Ausschluß, unter Einhaltung einer Mindestfrist von 14 Tagen, schriftlich zu laden. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung. Die Entscheidung erfolgt schriftlich und ist mit Gründen zu versehen.

Der Bescheid über den Ausschluß ist dem Betreffenden schriftlich zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Die Berufung ist binnen 4 Wochen nach Absendung der Entscheidung schriftlich einzulegen.

Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.

7. Ausscheidende Mitglieder oder ausgeschlossene Mitglieder des Vereins haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen. Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitgliedes gegen den Verein müssen binnen drei Monaten nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch einen Einschreibebrief schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.


        § 5

Rechte und Pflichten

1. Die Mitglieder haben das Recht:

a) die Wahrnehmung ihrer Interessen durch den Verein zu verlangen und die ihr zur Verfügung stehenden Einrichtungen im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten zu benutzen.
b) im Rahmen des Zweckes des Vereins an den Veranstaltungen / Wettkämpfen teilzunehmen.

2. Die Mitglieder haben die Pflicht:

a) an der Erfüllung der Aufgaben aktiv mitzuwirken und das Ansehen des Vereins zu wahren.
b) sich entsprechend der Satzung und den weiteren Ordnungen des Vereins zu verhalten. Die Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.
c) die Mitgliedsbeiträge und Unkostenbeiträge fristgemäß zu entrichten.

3. Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Beschlüsse des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung verstoßen oder sich eines Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder eines unsportlichen Verhaltens schuldig machen, können nach vorheriger Anhörung vom Vorstand folgende Maßregelungen verhängt werden: 

  1. Verweis
  2.  Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins auf differenzierte Dauer
    Der Bescheid über die Maßregelung (die gegenüber Ehrenmitgliedern nicht möglich ist) ist dem Betreffenden schriftlich zuzustellen. Dem betreffenden Mitglied steht das Recht zu, gegen diese Entscheidung binnen 14 Tagen nach Erhalt den Beschwerdeausschuß des Vereins anzurufen.


        § 6

Organe

Die Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand
  3. der Beschwerdeausschuß


        § 7

Die Mitgliederversammlung

1. Oberstes Gebot des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die wichtigste Mitgliederversammlung ist die Mitgliedervollversammlung.   

Diese ist zuständig für:  

  1. Entgegennahme  der Berichte des Vorstandes
  2. Entgegennahme der Berichte des Finanzverantwortlichen 
  3. Entlastung und Wahl des Vorstandes
  4. Wahl des Finanzverantwortlichen
  5. Festsetzung von Beiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit
  6. Genehmigungen des Haushaltsplanes
  7. Satzungsänderungen
  8. Beschlußfassung über Anträge
  9. Entscheidung über die Berufung gegen den ablehnenden Entscheid des Vorstandes nach § 4 Abs. 3
  10. Berufung gegen den Ausschluß eines Mitgliedes nach § 4 Abs. 6
  11. Ernennung von Ehrenmitgliedern nach § 10
  12. Wahl der Mitglieder von satzungsgemäß vorgesehenen Ausschüssen
  13. Auflösung des Vereins

2. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. An Stelle der Mitgliederversammlung kann eine Delegiertenversammlung durchgeführt werden.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von vier Wochen mit entsprechender schriftlicher Tagesordnung einzuberufen, wenn es:

  1. der Vorstand beschließt oder
  2. 25 % der erwachsenen Mitglieder beantragen.


         § 8

Stimmrecht und Wählbarkeit

  1. Mitglieder, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und Wahlrecht.
  2. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
  3. Gewählt werden können alle Mitglieder des Vereins, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
  4. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung / Delegiertenversammlung als Gäste teilnehmen.


         § 9

Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus:

  1. dem Vorsitzenden
  2. dem stellvertretenden Vorsitzenden
  3. dem Finanzverantwortlichen
  4. dem Sportwart
  5. dem Jugendwart

2. Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er faßt seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit, sein Stellvertreter.

Er ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen / Sektionen und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen.

Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch den Vorsitzenden, seinen Stellvertreter bzw. weitere festzulegende Personen vertreten.

3. Der Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Er kann ein anderes Vorstandsmitglied mit der Leitung beauftragen.

4. Der Vorstand wird jeweils für zwei Jahre gewählt.


          § 10

 Ehrenmitglieder

1. Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitglieder ernannt werden. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit, wenn zwei Drittel der anwesenden Stimmberechtigten dem Vorschlag zustimmen.

2. Ehrenmitglieder haben in der Mitgliederversammlung Stimmrecht.

 

           § 11

Beschwerdeausschuß

1. Der Beschwerdeausschuß besteht aus drei erwachsenen Mitgliedern, die nicht
dem Vorstand angehören dürfen.

2. Er wird vom Vorstand für zwei Jahre berufen.
Die Einberufung der Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher Einladung.

3. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muß eine Frist von mindestens 3 Wochen liegen.

4. Mit Einberufung der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Anträge auf Satzungsänderungen müssen bei der Bekanntgabe der Tagesordnung wörtlich mitgeteilt werden.

5. Die Mitgliederversammlung / Delegiertenversammluflg ist beschlußfähig unabhängig von der Gesamtmitgliederzahl.

Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen
Stimmen der anwesenden Mitglieder / Delegierten.
Stimmenthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimme. Die Wahlen erfolgen
in der Regel in geheimer Abstimmung.

6. Anträge können gestellt werden: 

  1. vom Vorstand
  2. von jedem Mitglied, daß das 14. Lebensjahr  vollendet hat


7. Anträge auf Satzungsänderungen müssen vier Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sein.

8. Über andere Anträge kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich bei dem Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit einer 2/3-Mehrheit zugestimmt wird.

Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind ausgeschlossen.

9. Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterzeichnet werden muß.

          § 12

Die Mitgliederversammlung der Abteilungen / Sektionen wählt für die Dauer von zwei Jahren einen Finanzverantwortlichen, der nicht Mitglied des Vorstandes oder eines den eingesetzten Ausschüssen sein darf.


          § 13

Finanzgrundsatz

1. Die Finanzwirtschaft des Vereins wird durch eine Finanzordnung geregelt, die vom Vorstand zu erlassen ist.

2. Zur Erfüllung der Aufgaben des Vereins, sind Mitgliedsbeiträge zu erheben.

Mindesthöhe des Mitgliedsbeitrages wird durch den Vorstand des Vereins festgelegt und bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung/Delegiertenversammlung.

Die Entscheidung über die Höhe der Mitgliedsbeiträge in den einzelnen Abteilungen / Sektionen des Vereins legt die Mitgliederversammlung der jeweiligen Abteilung fest.

3. Der Verein finanziert sich weiterhin durch:   

  1. Einnahmen, Spenden, Stiftungen
  2. Einnahmen aus Sportveranstaltungen
  3. Zuwendungen aus staatlichen und öffentlichen Mitteln zur Förderung des Sportes

4. Zur Erfüllung besonderer Aufgaben kann die Mitgliederversammlung die Erhebung von Umlagen beschließen.

5. Der Verein haftet mit seinem Vermögen gegenüber Dritten bei Verbindlichkeiten. Die Mitglieder haften nicht mit ihrem persönlichen Eigentum bei Ansprüchen gegenüber dem Verein.

In allen anderen Fällen treten die dafür vorgesehenen gesetzlichen Regelungen ein.


          § 14

Symbol des Vereins

Der Verein führt ein eigenes Symbol und eine eigene Fahne. Das Symbol und die Fahne des Vereins wird durch die Mitgliederversammlung bestimmt.

          § 15

Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung / Delegiertenkonferenz erfolgen, wenn diese die Auflösung mit 3/4 Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten beschließt.
2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Rechtsnachfolger des PSV Zossen e.V.., sofern dieser unmittelbar und ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 2.1 der Satzung des PSV verfolgt.
Im Fall des Nichtvorhandenseins eines Rechtsnachfolgers fällt das Vermögen an den Landessportbund Brandenburg e.V..

3. Für die Abwicklung der Aufklärung ist der Vorstand bzw. ein durch die Mitgliederversammlung beschlossenes anderes Gremium, das aus mindestens drei Mitgliedern bestehen muß, verantwortlich.


          § 16

Inkrafttreten

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form am 23.09.1994 von der Mitgliederversammlung beschlossen worden und tritt mit dem Tag der Beschlußfassung über die Satzung in Kraft.

 

Vorsitzender des PSV Zossen e.V.

Kühne, Wolfhard